Binance Betrug? Wehren Sie sich gegen die Betrugsmasche!

Wer über die Plattform von Binance aktiv am Kryptomarkt partizipieren möchte, sollte vorsichtig sein. Denn teilweise kommt es hierbei zum Binance Betrug, etwa wenn betrügerisch agierende Finanzvermittler eine ausgefeilte Betrugsmasche anwenden.

Falls Sie bereits betroffen sein sollten, weil:

  • es zu Auszahlungsproblemen kommt,
  • Ihr Broker plötzlich nicht mehr erreichbar ist,
  • Sie nicht wissen, wohin Ihre Kryptowährungen über Binance transferiert wurden,
  • angeblich Steuern zu zahlen, Liquiditätsnachweise zu erbringen, Spiegeltransaktionen durchgeführt werden sollen


können Sie sich unverbindlich an unsere Kanzlei wenden. Schildern Sie uns per E-Mail oder über das Kontaktformular, weshalb Sie bei Ihrer Situation von einer Betrugsmasche ausgehen. Bei einem Binance Betrug sollte schnellstmöglich reagiert werden. Sie erhalten auf Ihre Anfrage hin eine kostenfreie Ersteinschätzung eines spezialisierten Rechtsanwalts.

Binance Betrugsmasche: wenn die „Broker“ keine Broker sind!

Zu einem Binance Betrug kommt es in vielen der uns bekannt gewordenen Betrugsfällen deshalb, weil sich kriminell agierende Personen als professionelle Broker ausgeben. Den Betrugsopfern wird suggeriert, es handele sich um erfahrene Finanzmakler, die über Binance gewinnbringend Kundengelder anlegen könnten.

Die später Betrogenen überweisen daraufhin ihre Anlagesumme auf ein Konto bei Binance. Entweder gehört das Konto den Betroffenen selbst, da die betrügerischen Broker teilweise auf eine Accounterstellung hinwirken und bei der Verifizierung „helfen“, oder es sind völlig fremde Konten.

Mit dem bei Binance eingezahlten Geld erwerben die Betrüger dann Kryptowährungen. Zu diesem Zeitpunkt ahnen die geschädigten Kapitalanleger noch nicht, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt. Denn den Betrugsopfern wird über das Erscheinungsbild von Binance eine gewisse Seriosität eingeredet – immerhin handele es sich bei Binance um einen großen Anbieter, hier könne doch kein Betrug vorliegen. Richtig, der Betrug geht auch nicht von Binance aus, sondern Binance wird in der Betrugsmasche von den Tätern als Plattform zweckentfremdet.

Vorsicht vor Betrug unter dem Namen von Binance! Anwalt berät!
Unter dem Namen von Binance begehen die Täter per Kunden-Chat den Betrug mit Kryptowährungen.

Die Täter verfrachten die frisch gekauften Bitcoins und andere Kryptowährungen von Binance hin zu ihren eigenen Wallets. Seitens der betrogenen Personen wird vermutet, dies sei ein üblicher Vorgang bei einem professionellen Broker. Angeblich seien die Kryptowerte nun auf der eigentlichen Handelsplattform angekommen, und auf diesen Tradingplattformen werden optisch ansprechende Grafiken präsentiert.

Probleme bei Auszahlung, Wallet Betrug und Schadsoftware!

Die Betroffenen bemerken diesen Binance Betrug erst, wenn sie eine Auszahlung der investierten Gelder und Kryptowährungen von den Tätern fordern. Dann offenbart sich, dass eine Auszahlung, Rückzahlung oder eine Gewinnauskehrung nicht stattfindet. Hier bemerken die Betrugsopfer zum ersten Mal, dass es sich wohl um eine Betrugsmasche handeln muss.

Weshalb eine Auszahlung verweigert wird, kann seitens der Kriminellen sehr anschaulich „erklärt“ werden. Angeblich seien gewisse Steuerlasten noch nicht getilgt, ein ominöser Liquiditätsnachweis müsse erbracht werden, die Finanzabteilung habe die Auszahlung blockiert oder eine Spiegeltransaktion sei zuvor notwendig. All dies sind Ausreden und weitere Betrugsversuche.

Beim sogenannten Wallet Betrug schicken die betrügerischen Broker den Betrugsopfern gefälschte Mails und Dokumente von namhaften Firmen im Blockchainbereich. In den übersandten Unterlagen wird angeführt, auf diesem oder jenem Blockchain-Wallet sei ein Guthaben verfügbar – zuvor müsse jedoch eine Gebühr entrichtet werden, erst dann könne die Auszahlung eingeleitet werden. Falls bei dieser Betrugsmasche Binance genannt wird, können Sie sich sicher sein: es ist nicht Binance, sondern es sind Finanzbetrüger, die diese Dokumente täuschend echt aussehen lassen.

Teilweise wird seitens der betrügerischen Broker sehr viel Vertrauen aufgebaut, sodass die Betrugsopfer im Verlauf der gemeinsamen „Handelstätigkeit“ sogar Fremdzugriff und Fernzugriff auf den eigenen Computer, Laptop oder das Handy erlauben. Bei dieser „Gelegenheit“ installieren einige der Täter gewisse Schadsoftware, um selbst nach dem bereits vollzogenen Binance Betrug noch weiteren Vermögensschaden anrichten zu können. Über Schadsoftware und Fernzugriffe könnte das Onlinebanking der betroffenen Person kompromittiert sein.

Täter hatten es über den Binance Betrug besonders leicht!

Die Kryptobetrüger haben sich insbesondere in den letzten drei Jahren gezielt Binance ausgesucht, um dort „ungestört“ Konten anzulegen. Denn Binance war nicht dafür bekannt, besonders streng regulatorische Vorgaben bei der Accounterstellung umzusetzen. Lange Zeit war es bei Binance nicht einmal notwendig, sich mit persönlichen, echten Daten anzumelden, geschweige denn eine Videoidentifizierung zu durchlaufen.

Hierdurch konnten Kriminelle zahlreiche Walletadressen generieren, auf die Kryptowährungen der Betrugsopfer eingezahlt und zeitnah in andere Werte umgetauscht werden konnten. Auch fake-Konten, auf die Euroeinzahlungen vorgenommen wurden, erfreuten sich bei den Betrügern großer Beliebtheit (siehe Bitcoin Betrug Geld zurück).

Rechtsanwalt hilft Opfern der Binance Betrugsmasche!
Auch hier erfolgte die Binance Betrugsmasche über ein fake Konto, über das die Krypto-Transaktionen abgewickelt wurden.

Mittlerweile hat Binance allerdings hinzugelernt und überprüft durchaus die Authentizität der Anmeldedaten, Bankverbindungen und Identitäten. Dies hilft nach einem Binance Betrug aber nur bedingt, da das Geld in einem solchen Fall bereits transferiert und in Kryptowährungen umgetauscht worden ist. Ein Auszahlen von Kryptowerten auf völlig fremde Wallets erlaubt Binance weiterhin, sodass die Täter durch einen eigenen Zugriff auf die Binance-Konten der Betrogenen hohe Summen an Vermögenswerten zur Seite schaffen können.

Insbesondere tut sich Binance dadurch hervor, eine Unmenge an ICOs, Airdrops, neuen Kryptowährungen, Stakingvorteilen und weiteren digitalen Werten anzubieten. Dabei entsteht teilweise ein echter „Hype“, der unerfahrene Geldanleger sehr schnell anzulocken weiß. Betrüger nutzen diese Situation gezielt aus.

Kommt „Zug in die Sache“ bei Binance?

Immer mehr betroffene von einem Anlagebetrug über Binance melden sich öffentlich zu Wort: entweder in Foren, sozialen Medien oder durch die Einreichung einer juristisch fundierten Strafanzeige. Selbstverständlich lässt dies auch Binance als große Kryptobörse nicht kalt.

Inwieweit aber hilfreiche Schutzvorkehrungen implementiert werden, steht noch in den Sternen. Binance ist zunehmend unter regulatorischen Druck geraten – allerdings nicht wegen der Betrugsfälle, sondern wegen dem Finanzrecht auf globaler Ebene (z.B. Geldwäschegesetzen oder Wertpapierrechten). 

Um die Binance Betrugsmasche einzudämmen, müsste Binance Sicherheitsmaßnahmen einführen, die vermutlich der Nutzerfreundlichkeit schaden würden. Denkbar wären beispielsweise kleinere Einzahlungsmöglichkeiten, sodass Betrugsopfer nicht „auf einen Schlag“ ihr ganzes Geld dort in einem Betrug verlieren könnten.

Wie können Betroffene den Binance Betrug melden und auf die Betrugsmasche reagieren?

Geschädigte Geldanleger, die über Binance hereingelegt worden sind, sollten zeitnah einen spezialisierten Rechtsanwalt kontaktieren. Bei der Auswahl des passenden Anwalts ist darauf zu achten, dass dieser sich explizit mit Kryptowährungen und Betrugsfällen in diesem Bereich auskennt. Der Anwalt sollte insbesondere auf die Rechtsverfolgung von Bitcoin Betrug fokussiert sein.

Ihr Rechtsanwalt wird für Sie die Geldströme nachverfolgen und die Beweise gerichtsfest sichern. Dies dient der Einreichung einer juristisch fundierten Strafanzeige bei der zuständigen Ermittlungsbehörde. Da die Täter meist aus dem Ausland heraus agieren, ist die Strafanzeige mitunter an die jeweilige, ausländische Ermittlungsstelle zu richten. Ferner sind die internationalen Finanzaufsichten einzuschalten, sowie die Zahlungsdienstleister und Kryptobörsen zu kontaktieren (siehe Krypto Betrug, was tun?).

Sichern Sie darüber hinaus Ihren Binance-Account vor etwaigem Fremdzugriff durch die Täter. Auch Ihr Onlinebanking sollte entsprechend geschützt sein, um weiteren Vermögensschaden zu vermeiden. Falls Sie sich im Zuge der Betrugsmasche mit Ihren persönlichen Daten bei den Tätern oder unter Hilfe der Täter verifiziert haben, müssen Sie sich auf einen möglichen Identitätsdiebstahl vorbereiten.

Fragen und Antworten zum Binance Betrug mit Kryptowährungen

Es kommt auf die konkrete Fallkonstellation an. Die Blockchain erlaubt es, die Transaktionen der Finanzbetrüger nachzuverfolgen. Über Binance können zumindest die Zieladressen der Täter erfahren werden. Eigentumsrechtlich gehören die Kryptowährungen nach wie vor den Betrugsopfern, auch wenn die Täter bereits Transaktionen vorgenommen haben.

Wenn Sie mit einem angeblich seriösen Broker zusammengearbeitet haben, der über Binance Gelder oder Kryptowährungen verschoben hat, können Sie von einem Betrug ausgehen, wenn es Auszahlungsprobleme gibt. Kein seriöser Broker würde einen Auszahlungswunsch des Kunden verweigern. 

Beim Wallet Betrug verschicken kriminelle Täter gefälschte Dokumente, die angeblich von Binance stammen. Es heißt dann, ein gewisses Guthaben in Bitcoin sei bereit zur Auszahlung, zuvor müsse nur eine Gebühr entrichtet werden. Dies ist eine Fälschung und ein weiterer Betrugsversuch. Keinesfalls sollten Sie eine Einzahlung vornehmen oder eine Gebühr entrichten.